Undine Gruenter
Durch den Horizont. Ein Poem
Hrsg. und mit einem Nachwort von Manfred Bauschulte
Ca. 150 Seiten, 14 x 29 cm, farbiger Umschlag, kartoniert
Ca. Euro 26, SFR 39
In Zusammenarbeit mit Edition Howeg, Zürich
ISBN: 3-901118-58-6
Erscheint im September 2006

Das Poem
Durch den Horizont von Undine Gruenter (1952-2002) ist ein lyrisches Dokument und Experiment. Es zeichnet das Autoporträt einer der „begabtesten und verborgendsten Schriftstellerinnen ihrer Generation“ (Andrea Köhler, NZZ) in Gestalt eines Langgedichtes. Autobiographische Stationen der Kindheit, Jugend und Studienjahre verbinden sich in dem Poem mit den wechselnden Phasen der Suche nach dem eigenen Schreiben. Es wird eine Brücke geschlagen zwischen dem Kind, das Texte hört, lernt und rezitiert, und der Autorin, die nach Paris geht und sich in den labyrinthischen Räumen der literarischen Moderne verliert.
Das Poem, welches Mitte der 90er Jahre entstand, gewährt mit seinen lyrischen Chiffren Einblicke in das verästelte und weit gefächerte literarische Experimentierfeld einer Autorin, die das Wagnis ungewissen Schreibens auf sich nimmt.
Die im Oktober 2002 unerwartet im Alter von 50 Jahren verstorbene deutsche Autorin Undine Gruenter hat in den vergangenen zwanzig Jahren Romane und Erzählungen veröffentlicht und dafür gemäßigte Anerkennung und auch Verwunderung gefunden. Der große Durchbruch gelang ihr leider erst posthum. Der 2003 erschienene Erzählungsband
Sommergäste in Trouville wurde als schwebend-schönes Kunstwerk gefeiert. 2004 erschien ein weiterer Band aus dem Nachlaß, der Roman
Verschlossener Garten.
